IBC SOLAR führt ruhendes Photovoltaik-Freiflächenprojekt innerhalb von vier Wochen zur Baureife

 

 

Die IBC SOLAR AG (Bad Staffelstein) berichtet, sie habe innerhalb von nur vier Wochen ein Photovoltaik-Kraftwerk mit 1,8 MW nahe der dänischen Grenze schlüsselfertig errichtet.

Das Unternehmen hatte das ruhende Projekt als EPC-Dienstleister (Planung, Beschaffung und Bau) übernommen, entwickelte den Solar-Park bis zur Baureife und übergab ihn schließlich schlüsselfertig an den Kunden. Die Inbetriebnahme fand in der letzten Februarwoche statt.

Der Solarpark Oeversee erstreckt sich südlich von Flensburg entlang der Autobahn 7 im Nordwesten Schleswig-Holsteins. Die PV-Module mit einer Gesamtleistung von 1,8 Megawatt wurden in einem 110 Meter breiten Korridor entlang der Bundesautobahn montiert. Die Anlage erfülle damit die Voraussetzungen für die Einspeisung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), betont IBC SOLAR.

Projekt stammt aus Zeiten mit einer vergleichsweise hohen Einspeisevergütung

Die Projektrechte stammten noch aus Zeiten mit einer vergleichsweise hohen Einspeisevergütung. Die Umsetzung hatte sich jedoch um zwei Jahre verzögert. Für den Betreiber, die FILIA II GmbH, stellte sich daher die Frage, wie das Photovoltaik-Projekt unter den inzwischen stark veränderten Rahmenbedingungen noch wirtschaftlich umgesetzt werden könne. Mit IBC SOLAR fand Holger Braaf, Geschäftsführer der FILIA II GmbH, einen Partner, der die Projektentwicklung wieder aufnahm, das Anlagenkonzept weiterentwickelte und dabei besonderes Augenmerk auf die Optimierung der Wirtschaftlichkeit legte. Im letzten Schritt übernahm der Systemdienstleister dann auch als Generalunternehmer die schlüsselfertige Errichtung.

„Die besondere Herausforderung war, das gesamte Projekt so umzustrukturieren, dass die Renditeerwartungen auch angesichts der in der Zwischenzeit gesunkenen Einspeisevergütung noch erfüllt werden konnten. Das konnte gelöst werden, indem wir für den Betreiber ein neues Finanzierungskonzept ausgearbeitet und die spezifischen Systemkosten gesenkt haben“, erklärt Oliver Partheymüller, Projektentwickler bei der IBC SOLAR AG.

„Unsere Rolle als Generalunternehmer erschöpft sich nicht im Design und Bau der Projekte. Angesichts der veränderten Rahmenbedingungen ist eine umfassende Beratungsleistung gefragt.“

Attraktive Rendite für den Photovoltaik-Investor; Vorgehen übertragbar

Im Fall von Oeversee hieß das, ein auf PV-Projekte spezialisiertes Finanzinstitut als Partner zu gewinnen. Gleichzeitig wurden alle verwendeten Komponenten, von der Unterkonstruktion über Wechselrichter und Module bis hin zum Zaun, so ausgewählt, dass die Gesamtsystemkosten sanken. Durch diese ganzheitliche Überarbeitung des Projekts habe IBC SOLAR für den Investor eine attraktive Rendite für das von ihm aufgewendete Eigenkapital realisiert, betont das Unternehmen. Das Vorgehen von IBC SOLAR beim Solarpark Oeversee sei auch auf andere, ruhende PV-Projekte übertragbar. Quelle: IBC SOLAR AG |

 

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